Ohne Nebenwirkungen #33 - Digitalisierung in der Apotheke

Shownotes

Die Digitalisierung verändert auch den Apothekenalltag: E-Rezept, Apps, digitale Vorbestellungen und künstliche Intelligenz machen vieles einfacher. Doch bei aller Technik bleibt eines wichtig: der persönliche Kontakt. Die beiden ApothekerInnen Alexandra Fuchsbichler und Johannes Lembeck sprechen darüber, was heute schon möglich ist, wo die Reise hingeht und warum die Apotheke auch in Zukunft mehr sein soll als nur digital.

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Antenne Steiermark - Meine Hits. Meine Steiermark.

Transkript anzeigen

00:00:00: Die Digitalisierung ist schon längst in unserem Alltag angekommen.

00:00:03: Auch in der Apotheke hat sich in den vergangenen Jahren einiges geändert – ihr Rezept ELGA, die elektronische Gesundheitsakte, elektronischen Medikamentenlisten, digitale Vorbestellungen, Abholfächer oder Erinnerungsservices.

00:00:17: Vieles läuft mittlerweile digital!

00:00:20: Aber bei aller Technik bleibt eine Frage….

00:00:23: wird's die Apotheken dadurch irgendwann Unpersönlicher oder schafft die Digitalisierung im Gegenteil mehr Zeit für das persönliche Gespräch?

00:00:32: Darüber reden wir heute.

00:00:33: Ohne Nebenwirkungen, der steirische Apotheken-Podcast auf Antenne Steiermark!

00:00:38: Bei mir zu Gast Alexandra Fuchsbichler von der Steyrischen Apothekerkammer...

00:00:42: Hallo.

00:00:42: ...hello und digital persönlich.

00:00:46: Kein Hologramm.

00:00:47: Und Apotheka Johannes Lemberg.

00:00:49: Hallo

00:00:50: Servus.

00:00:50: Hey

00:00:51: schön dass ihr da seid.

00:00:52: Alexandra fangen wir mit dir an.

00:00:54: Wenn wir von der digitalen Apotheke sprechen, was bedeutet das eigentlich ganz konkret für uns Kundinnen und Kunden?

00:01:01: War es?

00:01:01: davon erleben wir schon heute vielleicht ohne sie überhaupt zu merken.

00:01:04: Möchte die gleich einmal ausbessern!

00:01:06: Es ist keine Ticket digitale Apotheke, sondern wir haben Hilfsmittel die digital sind in der persönlichen Apotheken weil das ist schon etwas was ganz wichtig ist was du auch in deinem Intro genannt hast.

00:01:17: Wir sind trotzdem Menschen und bleiben Menschen und wir möchten uns auf dieser menschlichen Ebene schon noch wirklich sehr präsent darbieten.

00:01:26: Die Digitalisierung hat natürlich nicht Halt gemacht vor den Apotheken.

00:01:29: Wir sind modern, wir sind jung und dynamisch, deswegen können wir da gar nichts wegschauen und das auch nicht weglassen.

00:01:34: Und es ist ganz vieles schon dass die Kundinnen und Kunden nutzen, dass die Apothekerinnen und Apothekern nutzen digital.

00:01:41: Das erleichtert uns die Arbeit, das erleichtet auch den Kunden den Zugang zur Apotheke.

00:01:46: alles soll erleichtern sein damit Dinge schneller laufen, damit sie mithalten können mit anderen Systemen.

00:01:54: digital zum Teil sind, aber das Wichtigste ist die persönliche Ansprache und der Mensch bleibt schon immer im Mittelpunkt.

00:02:02: Vieles passiert ja auch im Hintergrund.

00:02:03: Warenbestellungen, Lagerverwaltung, Lieferungen, krassen Systeme... Johannes, wie sehr hat es die Digitalisierung deiner Arbeitsalltag in der Apotheke bereits verändert?

00:02:13: Eigentlich gewaltig!

00:02:13: Es sind viele digitale Prozesse, die man im Hintergurt gar nicht sieht.

00:02:18: Zehntausende Packungen lagern und müssen einen Überblick behalten.

00:02:21: Ist die Ware in Ordnung, haben wir den Ablauf zu kurz gewählt?

00:02:25: Gibt es einen Schadenrückruf?

00:02:26: Und all da unterstützt uns die Digitalisierung gewaltig!

00:02:29: Wir hätten in Wirklichkeit gar keine Chance mehr das ohne Digitalisierung so zu managen wie wir das heutzutage tagtäglich tun.

00:02:36: Ein wichtiger Gedanke ist ja, Digitalisierung soll nicht den persönlichen Kontakt ersetzen sondern den Apothekerinnen und Apothekern mehr Zeit für die Beratung geben.

00:02:46: funktioniert Tatsächlich so, wo schafft euch die Technik heute schon Freiräume?

00:02:51: In vielen Bereichen.

00:02:53: Ich denke mir das es da schon damit beginnt wenn der Kunde die Apotheke betritt weil man jetzt eine klassische Customer Journey eines Kunden in der Apotheken betrachtet.

00:03:02: Da kommt er rein, legt das erstes schon mal.

00:03:05: Wenn ihr ein Rezept einlösen möchtest eine E-Card hin und da beginnt schon der erste Kontakt in dem wir die E-card dann eben stecken oder mal rauslesen was auf der E- Card drauf steht.

00:03:15: Da beginnen schon die Gespräche.

00:03:16: Das sieht man einmal bei welchem Arzt der war.

00:03:18: Es ist alles leserlich.

00:03:20: Man hat noch nicht das Problem dass man irgendwie unbeschleunigend hart geschrieben einen Rezept entziffern muss.

00:03:25: Was zum Teil eine richtige Wissenschaft war und es hat auch das Leben manchmal sehr erheitet.

00:03:30: aber Wir haben viel mehr Zeit, um mit dem Kunden zu reden.

00:03:33: Das muss man dann natürlich aber auch nutzen.

00:03:35: und dann geht es weiter dass man sagt okay man hat vielleicht einen Lagerroboter wie der Johannes das in seiner Apotheke hat, dass man jetzt nicht mal nach hinten laufen muss und die Präparate zusammensuchen muss sondern die werden angefordert vom Computer und werden dann quasi an den Arbeitsplatz Antitara geliefert.

00:03:50: da hat man Zeit mit dem Kunden sich unterhalten den Kunden vielleicht schon aufmerksam zu machen was einem aufgefallen ist eine Rezeptur die da jetzt am Rezept oben steht oder an den Produkten, die er zusätzlich noch haben möchte.

00:04:02: Da laufen im Hintergrund Interaktionsprogramme, die man da schon mitspielen lassen kann.

00:04:06: Da kommen vielleicht Tipps und Tricks, die wir dem Kunden mitgeben können – vielleicht schon digital eingeblendet, damit man das dann im Gespräch anbringen kann.

00:04:14: Es gibt ganz viele Punkte jetzt.

00:04:16: abgesehen davon von den Dingen, die im Backoffice laufen, von der Warenbestellung ist es eben auch im Kundengespräch eine gute Unterstützung bringt uns auch manchmal vielleicht Erinnerungen, dass wir dem Kunden Dinge sagen, an denen man so gar nicht denken würde und die dann einfach präsent vor sich selbst am Bildschirm hat.

00:04:34: Stichwort Ehrezept.

00:04:36: Johannes wenn ich heute mit meiner E-Card in die Apotheke komme was passiert denn da eigentlich im Hintergrund?

00:04:41: Das Ehrecept wird vom Arzt auf der LGA bereitgestellt.

00:04:44: das ist die elektronische Gesundheitsakte die wir seit ein paar Jahren verwenden auch in der Apotheken.

00:04:50: Und wie können dann diese Information direkt abrufen?

00:04:53: Das Rezept selber liegt jetzt nicht auf der IK, sondern das wird durch uns abgerufen.

00:04:56: Es kann aber auch ein QR-Code sein in dem der Kunde bei WhatsApp bekommt von seinem sich lebensgefährten Freund, Partner für das Kind zum Beispiel.

00:05:04: also wir können diese Rezepte mittlerweile digital verschicken und können sie dann überall einlösen wo wir das möchten.

00:05:09: Also das bringt uns sehr viel Flexibilität.

00:05:11: es gibt auch mittlerweile die Möglichkeit beim Arzt anzurufen und zu sagen bitte ich brauche meine Dauermedikation L-Gastellen und so bereitstellen für uns, dass wir das dann sofort abrufen können.

00:05:21: Also das spart sehr viele Wege, sehr viel Papier.

00:05:24: Wir lösen das Rezept in der Apotheke ein Und können dem Kunden dann alles mitgeben was er braucht und haben dann also auch wieder Digitalisierung Mittlerweile die Möglichkeit wenn etwas nicht verfügbar ist zu schauen wo finden wir denn dieses Produkt?

00:05:36: Wir haben da ganz neue Tools mittlerweile entwickelt.

00:05:39: Da kommen wir später wahrscheinlich noch gut dazu und können so ganz schnell entweder eine Bestellung machen sehen ob wir das jetzt in kürze geliefert bekommen oder Wer es sonst verfügbar hat.

00:05:49: Viele Menschen glauben vielleicht, dass sie für das elektronische Rezept unbedingt ein Smartphone brauchen.

00:05:54: Alexandra stimmt das?

00:05:55: und wie funktioniert's beispielsweise wenn ein Angehöriger für mich ein Medikament abholt?

00:06:00: Ja prinzipiell ist das Speichermedium.

00:06:04: Die klassische E-Cards ist jetzt nicht der Speichermedium, aber das ermöglicht uns den Zugang auf die elektronischen Gesundheitsakte um die Rezepte und Verordnungen herunterzuladen.

00:06:13: Da gibt es Privatrezepte und auch die Kassenrezept können auf dieser elektronischem Gesundheitsakte gespeichert werden.

00:06:19: Aber es gibt immer auch die Möglichkeit das mit dem Smartphone zu machen.

00:06:22: Das heißt, man hat die Möglichkeit über die App der Sozialversicherung das frei zu geben und dann hat man das so wie Stojanes erwähnt mit einem Art QR-Code den wir in der Apotheke einlesen können.

00:06:34: D.h.,

00:06:35: man gibt demjenigen, denen man als Vertrauenswürdig sieht.

00:06:38: Eltern haben das oft für ihre Kinder oder Angehörige für pflegebedürftige Patienten Zuhause die Freigabe dass sie die Rezepte quasi freigegeben bekommen Handy dann die Rezepte für jemand anderem einlösen kann.

00:06:51: Wie häufig wird das genutzt?

00:06:53: Noch zu wenig, ich glaube es ist noch gar nicht so bekannt dass das so gut funktioniert aber man könnte da alles viel Luft nach oben aber es wird hin und wieder genutzen.

00:07:02: Bei Eltern mit Kindern sehe ich es öfter.

00:07:05: Weniger oft bei Angehörigen, die ältere Menschen zu Hause haben.

00:07:09: Wenn meine Pflegerin hat

00:07:10: z.B.,

00:07:10: die hat die Ikad nicht mit.

00:07:12: Die Ikad ist eventuell zu Hause liegen geblieben oder ... Es ergab sich was am Weg wo sie schon einkaufen waren oder irgendwie was besorgen mussten und dann kriegen Sie einen Anruf das Rezept ist schon auf der Ikad Und dann braucht ihr nicht mehr nach Hause fahren, die Ikat holen sondern kann das gleich bei uns einlösen.

00:07:26: Das erleichtert einiges und ich denke mir da ist noch Möglichkeit das noch mehr auszubauen und das noch besser zu nutzen.

00:07:33: Und auch ich habe schon oft die E-Card von meinem Kind nicht mit gehabt, weil es im Geldtauschel meiner Partnerin war also... Ein

00:07:39: Beispiel ja!

00:07:40: Ja

00:07:41: muss sich ausprobieren.

00:07:42: Ein Begriff der immer wieder für Verwirrung sorgt ist die E Medikation.

00:07:46: Johannes kannst du ganz einfach erklären was sind jetzt der Unterschied zwischen E Rezept und E Medication?

00:07:52: Die E-Medikation, wie sie kommt wird wahrscheinlich erst in ein paar Jahren voll ausgerollt werden.

00:07:57: Diese europäische Patientenakte soll dann europaweit von Ärzten abrufbar sein.

00:08:02: Das sollte die Medikation des Patienten komplett erfasst werden und auch aktuell sein.

00:08:07: Im Moment kommen Patienten zu uns mit einer Liste – die ist aktuell oder nicht!

00:08:14: oder vom anderen Arzt und wir müssen noch mal nachtelefonieren.

00:08:16: Was stimmt denn jetzt?

00:08:18: Da wird es dann eine zentrale Plattform geben, die uns diese Daten bereitstellt und auch europaweit zugänglich ist.

00:08:25: Das soll in den Jahren zwanzig neunundzwanzig langsam ausgerollt werden.

00:08:28: Sprechen hier alle dieselbe Sprache?

00:08:31: Ja.

00:08:32: Das heißt auf Englisch wahrscheinlich was?

00:08:34: Nehmen wir mal an!

00:08:34: Mit

00:08:35: Coats zum Teil.

00:08:36: Es ist ja auch tendenziell angedacht dass Diagnosen gewisse Coats... bekommen und schon haben.

00:08:42: Und dass dann quasi bei Diagnosen nicht mehr die Diagnose dort steht, sondern nur mit der Code kann das auch besser zugeordnet werden und auch systematisiert werden.

00:08:50: In meinem Prinzipel sind die Dinge soweit ich das verstehe.

00:08:53: Ich bin jetzt nicht eine große digitale Freak gebe ich ehrlich zu aber es geht um Sicherheit Es geht um Vereinheitlichung und es geht Um Standardisierungen und Das alles soll zum Nutzen von uns allen sein.

00:09:07: Man muss natürlich achtsam mit all diesen Dingen umgehen.

00:09:10: Da gibt es dann so große Begriffe wie Datensicherheit und andere Dinge, wo man wirklich aufpassen muss und man auch achtsamt damit umgeben muss.

00:09:17: aber das der Grundgedanke ist einfach eine Vereinheitlichung auf dem gesamten europäischen Bereich und auch eine Standardisierung unterdurch eine größere Sicherheit.

00:09:25: Und weil du eben die Sicherheit angesprochen hast Die E-Medikationen kann ja auch dabei helfen mögliche Doppelverordnungen oder Wechselwirkungen zu erkennen.

00:09:34: Wie wichtig Ist dieser digitale Überblick für eure tägliche Arbeit?

00:09:37: Unterschiedlich, würde ich jetzt mal sagen.

00:09:39: In manchen Bereichen ist es sehr wesentlich weil da kommen Dinge zuvor scheinen wenn ich jetzt Interaktionsprüfungen mache die halt einfach übersehen werden.

00:09:48: aber das ist jetzt auch ein Bereich der bei uns in dem Begriff Medikationsanalyse hineingeht wo also wirklich teilweise genaue Untersuchungen von Doppelverordnungen und Interaktionen gemacht wird.

00:10:00: Erfachkompetenz, das hat jetzt mit der Digitalisierung an und für sich so nur einen geringen Zusammenhang.

00:10:08: Jetzt wird es ein bisschen heikel.

00:10:09: Viele Menschen würden wahrscheinlich am liebsten schnell ein Foto vom Rezept machen oder das per WhatsApp an die Apotheker schicken.

00:10:15: Johannes, warum ist das bei Gesundheitsdaten nicht ganz so einfach?

00:10:20: Ja also wir haben jetzt den Rezept vor sich liegen gehabt und das dann per WhatsApp versendet muss man sich halt bewusst sein dass man diese Daten in die Cloud hoch lädt.

00:10:29: bei WhatsApp gerade würde ich es nicht machen.

00:10:32: Wer weiß wo sich das findet?

00:10:33: Ein anderer Zugang ist es jetzt mittlerweile mit dem iRecept, man bekommt ja nur einen QR-Code und einen zwölfstelligen Code.

00:10:40: den kann man durchaus weiter sagen weil der ist ja nur in der Apotheke einlösbar.

00:10:45: also mit ihm kann man sonst außerhalb nichts anfangen.

00:10:48: und nur wenn jemand auch diesen Zugang hat zu diesem elektronischen Gesundheitssystem mit diesen Boxen die man in der apotheke kennt wo man die I-Kart dann drauf legt oder auch aus der Ordination, sonst hat man zu diesem System gar keinen Zugang.

00:11:00: Man muss vielleicht auch dazu sagen dass all diese Daten die da verschickt werden auf datensicheren Leitungen verschickt wären.

00:11:05: das ist ein... Wichtiger Qualitätsstandard, den man her hat.

00:11:09: Und das ist auch etwas wo die Ärzte untereinander kommunizieren auf diesen datensicheren Leitungen Auch wenn jetzt befundet zum Beispiel abgerufen werden von den Krankenhäusern läuft es auf solchen leitungen.

00:11:19: da sind wir jetzt auch schon eingebunden und haben eben auch Die Möglichkeit mit den Ärzten zu kommunizierend.

00:11:25: Das ist zum Teil auch recht wichtig Wenn man zB Pflegeheime hat Wo man oft Rezepte dann nur mehr über Datensichere Leitung an der Apotheken weiterleitet dass die Lieferungen vorbereiten und dann in die Pflege Heime zustellen und auch hier mit den Ärzten kommunizieren, wenn man neue Rezepte braucht, Rezeptanforderungen macht.

00:11:42: Die Dinge hat es ja schon länger gegeben, gerade die Geschichte dass man Befunde verschickt.

00:11:46: Das gibt's ja seit einigen Jahren aber mittlerweile funktioniert das auch mit den Rezepten und das läuft recht unkompliziert erleichtert dem System das funktionieren und erleichtern auch die Arbeit sowohl den Schwestern in den Pflegeheimen als auch uns als auch den Ärzten und damit sind die Patienten besser versorgt und diese datensicheren Leitungen sind glaube ich ein wesentlicher Punkt.

00:12:08: Verschlüsselt sein, das muss in einer Leitung sein die eben spezielle Qualitätsstandard aufweist und das funktioniert eigentlich mittlerweile schon recht gut.

00:12:16: Und wird auch sehr gerne genutzt.

00:12:19: Alexandra welche Möglichkeiten gibt es denn für eine sichere digitale Kommunikation zwischen Apotheken und Patientinnen und Patienten?

00:12:27: Wie funktionieren Systeme wie Dame oder Eftabi?

00:12:30: vereinfacht gesagt

00:12:31: Das ist jetzt eine gute Frage, wie soll ich das erklären?

00:12:33: Ich bin nicht techniker.

00:12:34: Aber ich kann dir sagen dass das zum Beispiel Dame ein System ist mit dem man wunderbare Rezepte hin und her schicken kann einfach den Ärzten sehr gerne genutzt wird, wenn es gerade darum geht ein Rezept weiterzuleiten.

00:12:47: Wenn wir jetzt zum Beispiel im Pflegeheim haben und die Schwestern sagen sie brauchen einen Rezept für den Patienten so plötzlich eine Erkrankung aufgetreten dann fordern die das beim Arzt an und der Arzt schickt jetzt direkt in die Apotheke über diese Dame.

00:13:01: Da brauche ich keine I-Card da brauche ... die Menschen, die da herumlaufen.

00:13:08: Also du wirst keine Dame vom Pflegeheim vorbeigeschickt, sondern das ist ein Programm?

00:13:12: Nein, es heißt einfach

00:13:13: nur Dame!

00:13:13: Das ist ein Programm von einem der größten Anbieter in Österreich und... Da gibt's eine Sende- und eine Empfangfunktion und dann kann man sowohl senden als auch empfangen.

00:13:22: Wichtig ist bei dem Ganzen, das ist glaube ich das, wo man darauf wirklich achten muss, dass das sicher ist, dass ja die Dinge sind... gut gewartet.

00:13:30: Die sind gut vorbereitet, dass da keine Daten irgendwo hinlaufen, wo wir es nicht haben möchten.

00:13:35: Das ist glaube ich die große Angst auf der Menschen.

00:13:38: Dass sie sagen, weil weiß wer meine Daten hat und ich kann mich noch an die große Skepsis vor Elga erinnern und ich will das nicht und ich sperre meine Daten.

00:13:46: Ich will das nichts.

00:13:47: Es ist sicher.

00:13:49: also natürlich gibt's wahrscheinlich irgendwelche hoch intelligenten Menschen, die alles hacken.

00:13:54: Aber die werden sich vielleicht eher an irgendwelche Daten aus politischen Dingen hacking oder im weißen Haus einhacking oder wo auch immer.

00:14:02: die Daten, die wir haben hier, glaube ich sagen zu können.

00:14:05: Dass wir davon ausgehen dass das sicher ist, dass da keiner irgendwo reingeht.

00:14:09: Aber es macht natürlich auch bis zum gewissen Grad abhängig.

00:14:12: Das Problem ist dann wenn das Internet ausfällt, das Problem ist wenn man Stromausfall hat wird's manchmal ein bisschen schwierig und dann ist auf ganz gut weil man sich ins Auto setzt und dann die Rezepte in Papierformen wiederholt und diese Dinge muss man dann auch mit bedanken.

00:14:25: Viele Apotheken bieten mittlerweile auch an Medikamente online oder telefonisch vorzubestellen.

00:14:32: Was bringt das den Kundinnen und Kunden konkret?

00:14:34: Und gibt es auch Grenzen, also Dinge bei denen trotz digitaler Vorbestellung unbedingt noch ein persönliches Gespräch notwendig ist.

00:14:41: Es ist immer das persönliche Gespräch notwendig.

00:14:44: Das ist einmal das Wichtigste, was man in den Fokus stellen muss.

00:14:47: Die Möglichkeit etwas vorzubestellen gibt es zum Teil über eine App der österreichischen Apothekerkammer, dass man einfach einmal schaut welche Apotheke hat was lagern, die ist mein Medikament irgendwo lagern.

00:14:57: dann kann man Reservierungen machen und man kann natürlich auch direkt in die Apotheken anrufen und sagen reservieren sie mir das eine oder andere Präparat ich habe ein Rezept.

00:15:05: Da geht es einfach auch darum, dass wir in den letzten Jahren immer wieder den Fall gehabt haben.

00:15:10: Dass ein Medikament nicht verfügbar war oder schlecht verfügba war und da hat sich dann schon so ein Ort Tourismus ausgebildet das man dann mehrere Apotheken anruft und schaut wer hat das jetzt noch?

00:15:20: um dem auszuweichen gibt's die Möglichkeit über die App der österreichischen Apothekerkammer nachzuschauen wo apotheken eingelockt sind kurzfristig immer wieder aktualisieren und sagen können, ich habe das oder nicht.

00:15:34: Und dann kann der Kunde nachschauen und kann sagen okay gibt es mein Medikament in dieser oder dieser Apotheke?

00:15:40: Dann kann ich das dort quasi vorbestellen oder reservieren.

00:15:44: Das ist der Grund, damit man dann nicht zehn Apotheken anrufen muss.

00:15:46: Sondern man ladet sich die App der österreichischen Apothekerkamera runter und kann sein Präparat suchen und schauen in welcher Apotheke das verfügbar ist oder ob es eh in der eigenen Stammapotheke ist.

00:15:56: Man denkt oft nicht daran weil es sind oft ... Die kleinen Apothecken haben oft Restbestände von Produkten, die andere schon lange nicht mehr haben für alle eigentlich die Chance zu sagen, da hab ich noch was.

00:16:07: Da können sie bei mir holen wenn es mangelware gibt.

00:16:10: zum Beispiel wir haben heuer im Sommer ein Problem mit dem Epi-Band gehabt und dann kann man immer wieder nachschauen wer hat

00:16:14: noch was?

00:16:16: Und ich gehe auch davon aus dass man nachschaut kann welche Apotheke überhaupt geöffnet hat.

00:16:19: weil früher war's ja so hat man zehn Apotheken durch telefoniert weil man nicht wusste wer Bereitschaft hat am Wochenende

00:16:25: Genau.

00:16:25: Also das ist ein Grundservice, erstens einmal dass alle Apotheken mal mit ihren Kontakttaten abrufbar sind.

00:16:32: Da ist die Telefonnummer drauf da ist die Homepage drauf.

00:16:35: Da kann man auch schon wer arbeitet dort wenn ich neugierig bin.

00:16:38: Dann kann ich schauen wie erreiche ich der Apotheke?

00:16:40: Ein Routenplanet, wie komme ich zur Apotheker gut hin und es ist immer die dienstbereite Apothek markiert.

00:16:46: Da können wir dann mit einer Suchfunktion alle dienstebereiten Apothecken angeben und aufgrund des eigenen Standort sieht man dann welches.

00:16:53: mehr am nächsten.

00:16:54: Da sind aber auch andere Informationen auf der App abrufbar, zum Beispiel haben wir jetzt eine Kooperation mit dem Institutionen die den Pollenflugkalender zum Beispiel bespielt und da kann man aktuell jetzt auch schauen welche Pollenbelastung da ist für Allergiker.

00:17:08: seit kürzerer Zeit gibt es die Möglichkeit über die Apotheken-App auch Dienstleistungen zu buchen in den Apothecken.

00:17:14: das heißt ich kann Testungen buchen Ich habe einen Zugang sehe ich welche Apotheke, welche Point-of-Care Testungen anbietet und kann mir dort einen Termin buchen.

00:17:25: Und diese App wird noch erweitert.

00:17:28: also da sind viele Pläne im Universum was man mit dieser App noch alles machen kann.

00:17:33: und diese apotheken Kundenapp ist ein wirklich cooles Tool.

00:17:37: das soll sich wirklich jeder runterladen es kann jeder am Handy haben dann kann man eben wirklich viele Informationen bekommen und das wird noch mehr.

00:17:46: SMS oder Apps können daran erinnern, dass ein Medikament abgeholt werden sollte.

00:17:50: Johannes gerade für Menschen die regelmäßig mehrere Medikamente entnehmen müssen kann das ziemlich praktisch sein?

00:17:57: Ja

00:17:57: es ist eine super Ergänzung, dass man nicht vergisst sein Medikament abzuholen oder dass man schon weiß, es ist schon verfügbar in der Apotheke und man kann sich gar nicht vorstellen wie schnell eigentlich die als Neumittel Logistik funktioniert.

00:18:08: und viele sind überrascht, dass das dermaßen reibungslos und schnell und verlässlich auch klappt in Österreich.

00:18:14: Und da bieten viele Apotheken schon an, dass man dann ein SMS bekommt, sobald das bestellte Produkt im Haus ist.

00:18:20: Bei manchen Erzneimitteln die werden individuell angefertigt.

00:18:22: Allergien zum Beispiel, Therapien spezielle... Die sind dann personalisiert, die brauchen aus diesem Grund einfach ein bisschen länger.

00:18:29: Das kann auch ein bis zwei Wochen dauern und auch da nehmen das viele in Anspruch dass wir sie dann direkt erinnern sobald es bei uns in der Apotheke angekommen ist.

00:18:37: Gleichzeitig gibt's aber auch Menschen mit Smartphones, Apps und digitalen Anwendungen wenig anfangen können.

00:18:42: Alexandra wie wichtig ist es, dass man in der apotheke auch weiterhin einfach persönlich vorbeikommen und mit einem Menschen sprechen kann?

00:18:49: Du hast ja auch vorher schon erwähnt, sollte einmal alles Finster sein!

00:18:53: Braucht sie auch andere Möglichkeiten?

00:18:56: Ich denke mir, man soll die ältere Generation nicht unterschätzen.

00:18:59: Sie sind teilweise sehr digital auf ihn und wir sehen es immer wieder wenn an die Leute kommen und sagen hier ist mein Smartphone, lade mir meine App herunter.

00:19:06: das macht man natürlich auch gerne.

00:19:09: aber letztlich ist dann schon der persönliche Kontakt wichtig und das ganze System dahinter gibt uns ja auch die Möglichkeit für diesen Bereich einzusetzen und sich dann mit den Menschen zu unterhalten, um den Menschen einfach auch zu erklären was da jetzt passiert.

00:19:24: Und welche Medikamente sie jetzt bekommen, mit welchen Nebenwirkungen sie zu rechnen haben.

00:19:28: Das soll man nicht vergessen das ist schon ganz wichtig aber es ist halt einfach die Zeit so dass es diese Tools gibt, dass man diese Tools auch nutzen soll wenn sie da sind und das gibt uns die Möglichkeit auch viele andere Dinge dann einzubringern.

00:19:42: also ich glaube nicht dass es Menschen gibt die jetzt Digitalisierung total ablehnen an ganz im Gegenteil.

00:19:49: Aber man soll halt auch immer den Fokus darauf behalten, dass wir da auch Menschen sind und miteinander unterhalten und uns gegenseitig in die Augen schauen.

00:19:55: Also könnte der Apotheker künftig noch stärker zur Anlaufstelle werden wenn es um digitale Gesundheitsangebote geht?

00:20:02: Man kann die Apotheke beispielsweise dabei helfen, wenn jemand nicht weiß wie er Erezept ELGA und der elektronische Impfpass funktionieren?

00:20:09: Ja, natürlich kann man den Menschen erklären wie sie damit umgehen.

00:20:13: Aber wie es jetzt wirklich funktioniert, da braucht man dann schon jemanden, der das wirklich genau erklären kann.

00:20:17: Da bin ich zum Beispiel die Falsche!

00:20:18: Ich weiß was ich nutzen kann, ich weiß wie ich's dem Menschen erkläre... Was für denjenigen interessant ist oder wie es wirklich funktioniert.

00:20:25: Da steige ich dann aus.

00:20:27: Aber zum Beispiel jetzt, du hast den elektronischen Impfpass angesprochen.

00:20:31: Wer kennt das nicht?

00:20:32: Also ich kenn's z.B.

00:20:33: von meinen Kindern und mir selber, dass ihr ständig einen Impfpass gesucht habt wenn es irgendwie zum Impfen gegangen ist.

00:20:37: Aber die E-Card hat man heute eingesteckt.

00:20:39: Das ist wie eine Checkkarte.

00:20:40: Und wenn das auf der E-card oben ist und alle Daten mit Impfungen zusammenhängen auf der e-card gespeichert sind, dann ist das halt einfacher.

00:20:49: Wir bieten an, dass wir Impfungen nachtragen.

00:20:51: Wir können in der Apotheke auf dem elektronische Impfpass zugreifen alte Impfbässe, die Kunden können vorbeikommen.

00:20:58: Wir tragen die Impfungen ein, sofern wir es entziffern können auf das Problem zu entziffern, wer der Impfende war.

00:21:04: Aber diese Dinge zu systematisieren und auf einen Level zu bringen – das ist schon eine gute Möglichkeit, dass man Gesundheit und das ist ein wichtiges Gut von uns allen in einem Bereich bringt wo alle das gleiche Level haben und für den Patienten nicht mit Kosten verbunden.

00:21:22: das einen nachtragen schon, aber wenn er das einmal hat dann ist der Impfpass drauf und dann hat er denn immer bei sich.

00:21:27: ja.

00:21:28: Das Nachtragen von Impfungen kostet schon ein bisschen was, weil es ist ein bissel Zeit, das muss man auch bezahlen in der Apotheke, aber es ist einfach so dass dann dieser Papierzettel oder dieser Papir-Folder wegfällt und die E-Kart hat man immer dabei und das Handy hat wir immer dabei, das sind so Dinge die man einfach dann immer beiderhandt hat und das erleichtert uns das Leben.

00:21:49: Und Johannes, könnte der Apotheker künftig auch stärker bei Impfberatung und Erinnerungen eingebunden sein durch den E-Impfpass?

00:21:55: Natürlich.

00:21:56: Also wenn wir die Informationen haben – und das sind uns ja jetzt zugänglich – können wir damit arbeiten und sagen wann ist denn bitte die nächste Auffrischungsimpfung wieder notwendig?

00:22:05: und dann empfehlen das zu tun.

00:22:08: Diesen Zugang kam mir jetzt seit neun und da freue ich mich, dass wir das nützen können.

00:22:13: Und demnächst auch bald impfen!

00:22:17: Aber was man da vielleicht auch noch sagen kann, es gibt ja viele Ideen wie man das noch vorantreiben kann.

00:22:21: und dann möchte ich jetzt ein bisschen Standespolitik unterbringen.

00:22:24: Wir bledieren ja schon seit einigen Jahren dafür dass man das eine Art Präventionskonto auf die IG hat speichert von dem System das dahinter steht von den Krankenkassen.

00:22:33: Das heißt man könnte zum Beispiel sagen man gibt allen Patienten ab Die haben einen Anrecht auf eine gratis Grippeimpfung zum Beispiel.

00:22:41: Das wird auf der E-Card gespeichert, da kann man sich dann die Personengruppen raussuchen, die man braucht und kann dann jedes Mal wenn die E-card gesteckt ist hat der Apotheker die Möglichkeit zu erinnern Sie haben noch eine Gratisimpfungen offen, die können sie einholen.

00:22:54: Wir haben das bei den Testungen oder bei den Gratistests auch gemacht Und das könnte man bei Impfungen, das könnten wir bei Vorsorgeuntersuchungen machen.

00:23:01: Klassisches Beispiel Darmgesundheit.

00:23:04: Es gibt so viel Darmkrebserkrankungen Da könnte man diesen Test zu Hause macht.

00:23:09: Das ist ein sogenannten Fit-Test, der ein gewisses Screening für Darmkrebserkrankungen ist als gratis Test dem Kunden auf seine ICAT speichern.

00:23:19: Da kann man sich von der Seite der Krankenkasse genau die Kundengruppe heraus suchen, die man haben möchte.

00:23:24: Speicher das hinterlegt es auf der ICAT, der Apotheker steckt und sechzig Hopper laden.

00:23:27: Den kann ich noch an seinen Test erinnern und sage ihm dann was ist?

00:23:31: Wie wäre's mit einem Test?

00:23:32: eine Vorsorgeuntersuchung, sämtliche Vorsageuntersuchen könnte man so hinterlegen.

00:23:37: noch leider Zukunftsmusik, aber da sehe ich ein großes Potenzial.

00:23:41: In der Vorsorge und Vorsorge ist immer volkswirtschaftlich ein großes Thema und würde viele Erkrankungen und viele Kranken aus Aufenthalte sparen.

00:23:51: Apropos Zukunftsmusik schauen wir mal in die Apotheke der Zukunft.

00:23:55: Kommissionierautomaten, Abholfächer vielleicht irgendwann noch mehr automatisierte Abläufe?

00:24:00: Johannes was können solche Systeme übernehmen?

00:24:04: definitiv nicht, denn ein Automat kann einen Medikament finden und ausgeben aber er kann nicht beurteilen warum jemand Kopfschmerzen hat oder ob zwei Medikamente möglicherweise miteinander problematisch sind.

00:24:15: Ist genau diese persönliche pharmazeutische Beratung etwas das durch Digitalisierung sogar wichtiger wird?

00:24:21: Ja auf jeden Fall also wir haben dadurch einfach mehr Möglichkeiten.

00:24:25: wir haben mehr Zeit um mit den Kunden zu reden und auf die Bedürfnisse einzugehen.

00:24:29: Wir haben auch unter anderem mehr Lagerkapazität, wir können da vielmehr Packungen auf engen Raum – ich manchmal auch in anderen Stockwerken lagern durch die Automatisierung.

00:24:38: Es ist eine Unterstützung aber es ist kein Ersatz für den persönlichen Kontakt.

00:24:42: Wir sind immer da, wir sind vierundzwanzig Stunden sieben da.

00:24:44: das ist durch Digitalisierung leichter aber es wird nie ein Ersatzt dafür sein.

00:24:49: Auch bei der Medikamentenversorgung wird vieles digital gesteuert.

00:24:53: Alexandra, wie kann Digitalisierung dabei helfen, dass ein Medikamente möglichst schnell dort landet wo es gebraucht wird?

00:24:59: Ja, da muss man sich einmal den Apotheken-Alltag so anschauen, wie das so funktioniert.

00:25:02: Jetzt sage ich mal eine heiße Stuhl ist der Stuhltestbesteller in der Apotheke weil die sind wirklich gefordert.

00:25:08: Die Apothecken werden ja mehrfach am Tag beliefert unterschiedlich.

00:25:11: je nachdem wo die Apothecke liegt wird sie vom Großhandel oder von verschiedenen Großheimlern beliefert und Da gibt es mittlerweile eine super coole Vernetzung.

00:25:19: Jedes Produkt, das in der Apotheke da ist, ist ja digital erfasst und da haben wir genaue Lagersteine.

00:25:25: Da werden auch die Ablaufdaten erfasst.

00:25:28: Da wird erfasst wo das Produkt liegt wenn man einen Lagerroboter hat aber auch in einer anderen Apotheken ohne Lager Roboter wird ungefähr eingegeben mit einem Code in welcher Lade ungefähr das Produkt liegt, also da gibt es gewisse Systeme die sich der Apotheken da überlegt haben.

00:25:43: Aber wichtig ist der Lagerstand.

00:25:44: und wenn ich jetzt vorne zum Beispiel von einem Produkt habe ich einen Lagerstand von fünf und innerhalb kürzester Zeit wird an der Tara dieses Produkt drei mal viermal gebraucht innerhalb einer Stunde oder zwei Stunden.

00:25:55: dann weiß das System Hopperlader muss sie jetzt relativ schnell nachbestellen und dann muss man jetzt nicht mehr wie früher mal Ganz junge Apothekerin war Kärtchen gezogen wurden und dann wurde das Kärtchern bei eins gezogen oder zwei gezogen, wurde nach hinten getragen.

00:26:09: Dann wusste der Besteller des Kärtcheen, das muss er bestellen!

00:26:11: Das läuft alles voll automatisch mittlerweile.

00:26:14: Der Computer macht einen Vorschlag Da ist jetzt relativ viel gegangen in kurzer Zeit, da muss jetzt schnell und in größeren Mengen nachbestellen.

00:26:22: Erstens einmal kommt der Bestellverschlag, zweitens werden auch die Mengen vorgeschlagen

00:26:26: d.h.,

00:26:27: die BKA und meistens machen das BKA's Wissen dann schon hoppala, da musste ich schauen dass ich relativ schnell meine Bestellung an den Großhändler schicke.

00:26:34: Früher wurde das mündlich durchgesagt oder eben telefonisch erledigt.

00:26:39: mittlerweile läuft es voll automatisch.

00:26:41: Die BKA schaut die Bestellungen nur noch mal durch ob irgendwelche Auffälligkeiten sind und geht aufs Senden.

00:26:47: Und das läuft vollautomatisch beim Großhändler ein, der dann wiederum mit einem großen System arbeitet wo auch die Ware zum Teil automatisch in die Kisten gegeben wird oder geschupft wird von diversen Lagerrobotern und Förderbändern.

00:27:04: Dann brauchen wir den Menschen, der tragt die Kiste dann in die Apotheke!

00:27:08: Auch bei der Warenübernahme wird wieder das digitale System zur Hand genommen.

00:27:13: Die Packungen werden einzeln abgescannt, damit wird automatisch über diesen QR-Code, der auf jeder Brotpackung drauf ist, das Ablauftatum des Sicherheitszertifikates, dass wir hier einen Originalpräparat haben und keine Fälschung, denn jede einzelne Packung ist mit einem QR Code versehen, der wiederum vom Hersteller eingespielt werden muss in ein System, damit man genau nachvollziehen kann, dass es hier ein Originalprärat ist.

00:27:37: Da haben wir schon ein tolles Tool, wo wir dann wirklich auch garantieren können, optimale Sicherheit, Originalpräparate keinerlei Fälschungen in den österreichischen Apotheken.

00:27:48: Je digitaler alles wirds, desto wichtiger ist natürlich die Frage was passiert wenn einmal nichts mehr funktioniert?

00:27:55: Stromausfall, Internet weg, Cyberangriff am All schon gehört.

00:27:58: kann eine Apotheke auch dann noch Medikamente abgeben und Menschen versorgen?

00:28:02: Ja, natürlich.

00:28:04: Wir sind vorbereitet auch auf den Fall dass kein Schlumm mehr kommt.

00:28:07: Wir haben Akkus in der Apotheken und die Apotheke sind da glaube ich sehr gut vorbereitet wenn man das jetzt mit anderen Einrichtungen vergleicht.

00:28:14: Ich glaube das Schwierigste für uns wird dann die Preise auszurechnen.

00:28:19: Können Sie denn nicht auswendiger werden?

00:28:25: Nein, aber es ist so.

00:28:28: Nein, es ist auch von der Software Seite schon so vorbereitet dass die Computer ohne Serverbetrieb zum Beispiel laufen könnten.

00:28:36: Wir haben Notbetriebsvarianten, die wir teilweise auch üben und durchspielen und schauen.

00:28:41: wie lang kommen wir denn aus?

00:28:42: Es ist sicher nicht optimal.

00:28:44: also wir hoffen das Strom bleibt aber kurzfristige Ausfälle kann man ganz gut überbrücken.

00:28:50: Habt ihr das schon einmal gehabt?

00:28:52: Stromausfall noch nicht so richtig, kannst du schon?

00:28:55: Okay, na Inhalt Gott sei Dank.

00:28:56: Aber wir hatten aktuell einen Auswahl des Internets in der Apotheker und das ist über mehrere Stunden gegangen und wir wurden nicht vorgewarnt.

00:29:03: es wurde was umgebaut und dadurch wurde das Sendemasten irgendwie lahmgelegt Und dann haben wir drei Stunden oder vier Stunden kein Internet gehabt.

00:29:12: Ja da ist dann auch Ende bei der Hüfte auch deine Strom Versorgung, die du selber hast mit PV-Anlage und Aggregat.

00:29:19: Und Akku nix!

00:29:20: Weil du hast einfach kein Internet und das ist dann wirklich lustig weil ich sage dann kommen wieder die Menschen.

00:29:26: Weil wenn dann jemand kommt und sagt ik er dann muss da Geht leider nichts.

00:29:30: Wir haben leider kein Internet, das sind so nette Gespräche entstanden in der Situation und es war eigentlich Gott sei Dank niemand verärgert!

00:29:36: Wir haben halt dann einen Kaffee angeboten um die Wartezeit zu überbrücken.

00:29:40: oder dem gesagt nach Machen gar nicht sich gehen zwischen Einkaufen wir kommen dann wieder.

00:29:44: letztlich muss man sagen ist dass wenn das nur ein zwei Stunden ist maximal ist das nie so ein Drama.

00:29:49: aber ich möchte ehrlich sagen keinen Brownout oder Blackout, oder wie auch immer erleben.

00:29:53: Wo man dann wirklich über Tage hindurch kein Internet und keine Strom hat.

00:29:57: Wir sind schon sehr abhängig von dem ganzen System geworden.

00:30:00: Aber Johannes hat es schon erwähnt ich sehe das auch dass die Apotheken in der Steiermark wo ich den Endblock habe sehr gut aufgestellt sind.

00:30:08: Das sind wirklich.

00:30:10: ein Großteil hat sich so vorbereitet dass er Strom unabhängig ist.

00:30:15: wenn das Internet ausfällt dann wird's vielleicht zum Teil schwierig.

00:30:18: Das kann man ja nicht wirklich beeinflussen.

00:30:20: Aber dann gibt's immer noch das Gespräch, dann gibt es noch das Telefon.

00:30:23: Dann kann man auch mal beim Arzt anrufen und sich im Nachhinein dann das Rezept besorgen wenn wir uns brauchen.

00:30:28: Wenn was dringend ist ... Ich denke mir, wenn man alle, ich bin jetzt niemand der zurück schaut aber denken wir mal in die Zeit der Pandemie, was da alles funktioniert hat obwohl man eigentlich kaum mehr Möglichkeiten hatten.

00:30:40: Wir können immer noch miteinander reden Und das bleibt ja letztlich noch.

00:30:45: Das ist dann umso wichtiger

00:30:47: Wenn wir jetzt einmal zehn, zwanzig, dreißig Jahre nach vorne schauen.

00:30:53: Wie wird die Apotheke dann aussehen?

00:30:56: Was wird digital sein und was wird automatisiert sein?

00:30:59: Und was wird sich überhaupt nicht verändert haben?

00:31:01: Gibt es euch denn noch oder rede ich da mit einem Roboter?

00:31:06: Ob's mich noch gibt?

00:31:11: Also uns gibt's auf jeden Fall noch.

00:31:13: Wie die Logistik aussieht?

00:31:14: ist für euch mir jetzt nichts zu sagen ob dann jetzt eine Drohne kommt und uns die Medikamente bringt.

00:31:21: Ich hoffe nicht!

00:31:22: Warum nicht?

00:31:23: In entlegenen Gebieten der Steiermark kann man schon eine Drohnenzustellung eingeben,

00:31:27: aber in der

00:31:28: Stadt wird es ein bisschen schwierig.

00:31:33: Wir haben softwaremäßig dann vielleicht noch ein bisschen mehr Unterstützung einfach weil die Schnittstellen bis dahin da noch ausgereifter sind.

00:31:41: Also ich freue mich drauf, es wird sicher spannend und vor allem die letzten Schritte der Digitalisierung waren hauptsächlich eine Erleichterung für uns.

00:31:48: Eine Übersichtigkeit haben wir gewonnen in den letzten Jahren – die gab's vorher noch nicht!

00:31:53: Es geht alles etwas schneller?

00:31:55: Ja, das hat aber Vor- und Nachteile.

00:31:58: also wir bewegen uns da sehr in die richtige Richtung in den Apotheken.

00:32:02: Das heißt ihr seht euren Berufsstand durch die KI nicht gefährdet?

00:32:06: Nein.

00:32:07: Ich bin der Meinung dass KI und Digitalisierung nutzen müssen, ohne dem geht sicher nicht.

00:32:15: Und das ist glaube ich schlimmer wenn man es nicht nutzt und irgendwo stehen bleibt.

00:32:19: Böder Spruch wer nicht mit der Zeit geht, geht mit derzeit.

00:32:23: aber man muss es natürlich immer auf den menschlichen Bereich runterbrechen und deswegen ist das glaube ich ganz wichtig und das ist auch das was man merkt weil man Kunden spricht, das ist ihnen ganz wichtig.

00:32:36: Es geht schneller, da gebe ich mir Hannes recht.

00:32:39: Ich denke mir wir werden die ganze Möglichkeit der standardmäßigen Abläufe vereinfachen.

00:32:46: Ich persönlich träume davon dass mir der Roboter sagt wie der Mensch der Formel steht heißt weil ich merke mein Namen so schlecht mit einer Fotoerkennung dass meine Stammkunden sofort beim Namen benennen können.

00:33:00: also das ist so meine Vision.

00:33:04: Aber letztlich wird es wahrscheinlich die menschliche Arbeitskraft ein bisschen reduzieren.

00:33:10: Das heißt wir werden wahrscheinlich weniger arbeiten müssen, aber den menschlichen Kontakten kann niemand ersetzen und ich fürchte mich jetzt nicht vor KI.

00:33:19: Ich fürchte vielleicht zum Teil von den Anwendern vom KI weil da weiß man jetzt ganz genau wo das hingeht und wie der Missbrauch im Vordergrund steht.

00:33:29: Die wirtschaftlichen Interessen sind halt immer ein großes Thema und sind oft sehr die treibende Kraft.

00:33:36: Aber das zu nutzen, uns dabei Menschen zu bleiben, das klingt sehr dramatisch.

00:33:41: Das ist glaube ich der Fokus, den wir haben sollten.

00:33:43: Und das ist auch etwas was Diapothekerinnen und Apotheker auszeichnet dass sie oft wirklich so der letzte persönliche Kontakt manchmal sind.

00:33:52: Wir hören das immer wieder, es hat ja keiner mehr Zeit für uns.

00:33:55: und da ist das was uns die ganze Digitalisierung bringt, dass wir ein bisschen mehr Zeit mit den Menschen haben, wenn sie die Zeit auch nehmen können weil unsere Abläufe in den Apotheken erleichtert werden und dadurch kann man dann vielleicht mehr unterhalten mit dem Menschen.

00:34:09: Es muss nicht immer nur Gesundheitsthema sein, es gibt ja einfach nur, dass man zuhört.

00:34:12: Und das ist schon etwas, was uns Apotheker auszeichnet.

00:34:15: Nicht, dass mal neugierig sein wird, sondern auf eines Ohr haben Und ein Lächeln.

00:34:20: Noch zum Schluss, was ist für euch persönlich der wichtigste Punkt bei der Digitalisierung in der Apotheke?

00:34:27: Also wenn es jetzt um eine Art Take Home Message geht würde ich jetzt wirklich ganz stark dafür plädieren dass sich jeder mal zu Hause hinsetzt und überlegt kann ich vielleicht den Personen in meinem näheren Umfeld einmal auch das Rezept am Smartphone erklären oder bekomme ich den Zugang weil wir leben das ganz oft in der apotheke daß dann jemand sehr hilflos voran steht und wir mit diesem Zugang eigentlich sehr viel lösen hätten können.

00:34:49: Also das heißt, denken Sie an die Menschen in Ihrer Umgebung, an Nachbarn, die vielleicht jetzt auch alleine sind oder an die Großeltern oder an jemanden, der nicht so einen leichten Zugang dazu hat?

00:34:58: Setzen sie sich hin!

00:35:00: Nehmen Sie sich ein paar Minuten Zeit bei einem Café und richten Sie das ein.

00:35:04: Man wird es früher später brauchen und besser wenn man's schon vorher eingerichtet hat als dann in einer Stresssituation wo niemand erreichbar ist.

00:35:12: Wichtig, um das Irrezept auch am Handy zu haben ist, dass man die ID-Austria registriert hat.

00:35:18: Das muss man mit einem kurzen Weg am Amt machen und es geht aber ganz unkompliziert.

00:35:22: Und dass man sich meine SV App herunter lädt, um den Zugang dann noch im Handy zu bekommen.

00:35:28: Ja und ich würde vielleicht jetzt sagen Leute laden euch die Apotheken App der österreichischen Apothekerkammer runter Es hat fast jeder ein Smartphone kann man ganz, ganz viel Informationen bekommen.

00:35:41: Kann sich ganz viele Dinge holen.

00:35:45: Die haben das Leben ein leichter Bezug auf die Medikamente und auf die Verfügbarkeit von Alben, Apotheken und von den Medikamenten dazu.

00:35:54: Und es wird noch ausgebaut.

00:35:55: Da wird es noch viele neue Tools geben, die dann auch implementiert werden.

00:36:00: Das ist eine App mehr am Handy aber eine wichtige App!

00:36:06: Gut, Digitalisierung kann also vieles einfacher und schneller machen wie wir gehört haben vom Rezept über die Medikamentenbestellung bis hin zu Erinnerungen und automatisierten Abläufen.

00:36:16: Aber eines ist dabei ziemlich klar geworden – Die Technik soll den Menschen nicht ersetzen!

00:36:21: Sie soll im besten Fall dafür sorgen dass in der Apotheke mehr Zeit für den Menschen bleibt.

00:36:26: Danke euch beiden für die spannenden Einblicke in die digitalisierte Apotheker.

00:36:30: Nicht digitale, haben wir am Anfang

00:36:35: gehört.

00:36:36: Und eine sollte uns klar sein, der Apotheke darf und wird auch Digitale werden.

00:36:39: Aber bei der Frage was fehlt mir eigentlich ist ein Mensch wahrscheinlich noch immer die bessere Suchmaschine!

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